Grundmodul Assessments/ICF (LWL-Schulen)
Seminarziel
Die Fortbildung hat zum Ziel, die Grundzüge der ICF, die Hintergründe, die Philosophie, die Struktur und die Begrifflichkeit der ICF anwendbar zu machen, um die vom Gesetzgeber geforderte Orientierung an der ICF in Ihrem Alltag umsetzbar zu machen und in der Praxis anzuwenden.
Gängige Assessments zur Ergänzung der ICF-orientierten Befundaufnahme werden vorgestellt um die evidenzbasierte Befundaufnahme zu unterstützen.
Nach der Fortbildung haben die Teilnehmenden die Kenntnisse und Kompetenz erworben, um die ICF zur Beschreibung eines Kindes und zur Förderplanung im interdisziplinären Team einzusetzen.
Sie schreiben teilhabeorientierte Förderpläne und verwenden die ICF zur Beschreibung von Kindern mit verschiedensten Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen.
Seminarinhalte
Die ICF (International Classification of Functioning) ist eine Möglichkeit, die Stärken und Ressourcen eines Menschen genau zu beschreiben und eine zielgenaue Teilhabeplanung zu erstellen.
Schwerpunkt des Seminars ist die Arbeit an praktischen Fallbeispielen.
- Anwendung der ICF in der Befunderhebung und in der Förderplanung
- Auffrischung der ICF-Grundlagen
- gängige Assessments zur Ergänzung der ICF-orientierten Befundaufnahme (Pediatric Assessment of Disability Inventory, Movement ABC, Gross Motor Function Measure, SatCo, Kids activity cards, PartiCards…)
- Arbeit an Fallbeispielen, die im Anschluss an den Seminartag als Modell zur Verfügung stehen:
- Formulierung klienten- und teilhabeorientierter konkreter Ziele
- Zuordnung entsprechender Maßnahmen im Förderplan
Andrea Espei (Ergotherapeutin)
Hinweis
Informationen zu Referierenden und Ansprechpersonen sind nach der Anmeldung im Fortbildungsportal sichtbar.